Akupunktur

Daniele Da Costa

Manchmal gerät das körperliche und seelische Gleichgewicht aus der Balance. Akupunktur kann dabei unterstützen, die eigenen Regulationskräfte des Körpers anzuregen und wieder mehr ins Gleichgewicht zu kommen.

Bei der Behandlung werden sehr feine Nadeln gezielt an ausgewählten Punkten des Körpers gesetzt. Welche Punkte gewählt werden, richtet sich nach Ihren Beschwerden, Ihrer aktuellen Situation und Ihrem persönlichen Anliegen.

Akupunktur kann unter anderem bei Schmerzen, Verspannungen, Kopfschmerzen und Migräne, Stress, innerer Unruhe oder Schlafproblemen sowie verschiedenen körperlichen und psychosomatischen Beschwerden unterstützend eingesetzt werden. Sie kann sowohl eigenständig als auch ergänzend zu anderen therapeutischen Behandlungen angewendet werden.

Akupunktur kann als eigenständige Behandlung oder ergänzend zu anderen therapeutischen Verfahren eingesetzt werden.

Mir ist wichtig, dass Sie sich während der Behandlung sicher und gut aufgehoben fühlen. Deshalb nehme ich mir Zeit, Ihre Beschwerden und Ihre Bedürfnisse zu verstehen und die Behandlung individuell auf Sie abzustimmen.

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INDIKATIONENLISTE

Die folgende Liste führt Krankheiten und Störungen auf, die sich erfahrungsgemäss besonders effizient mit den Methoden der TCM therapieren lassen. Die Angaben stützen sich auf die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO. Die Liste ist nicht vollständig, sondern soll auf die vielfältigen Wirkungsweisen der TCM hinweisen.

Neurologische Krankheiten

Orthopädische Krankheiten

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Innere Krankheiten

Gynäkologie / Urologie

Allergien / Hauterkrankungen

Magen- und Darmerkrankungen

Beim ersten Termin nehme ich mir ausreichend Zeit für ein ausführliches Gespräch. Dabei wende ich auch Puls- und Zungendiagnostik an, um Ihr Anliegen umfassend und ganzheitlich zu erfassen. Die gesamte Erstanamnese inklusive erster Behandlung dauert etwa 90 Minuten.

Damit die reservierte Zeit gut eingeplant werden kann, bitte ich Sie, vereinbarte Termine mindestens 24 Stunden im Voraus abzusagen, falls Sie diese nicht wahrnehmen können. Bei kurzfristigeren Absagen oder Nichterscheinen muss der Termin leider vollumfänglich verrechnet werden.

Meine Leistungen werden über die Ärztekasse abgerechnet. Sofern Ihre Zusatzversicherung psychologische bzw. entsprechende therapeutische Leistungen übernimmt, können die Kosten von dieser übernommen werden. Die Grundversicherung übernimmt diese Leistungen nicht.

Der Stundenansatz beträgt CHF 132.–. Die Abrechnung erfolgt im 5-Minuten-Takt (CHF 11.– pro 5 Minuten). Das Mahnwesen wird durch die Ärztekasse übernommen.

Sollten Sie finanzielle Schwierigkeiten haben oder keine Zusatzversicherung besitzen, sprechen Sie mich bitte frühzeitig darauf an. Wir können gemeinsam nach einer passenden Lösung suchen.

Ich empfehle Ihnen, vor Beginn der Behandlung bei Ihrer Versicherung abzuklären:

  • ob Ihre Zusatzversicherung die entsprechenden Leistungen übernimmt,
  • in welchem Umfang die Kosten gedeckt sind,
  • und ob Franchise, Selbstbehalt oder Kostenlimiten gelten.

So lassen sich mögliche unerwartete Kosten vermeiden.

FAQ

Ablauf und Wirkung

  • Nadeln: Sehr dünne Einmalnadeln verbleiben für etwa 20 bis 30 Minuten in der Haut.
  • Meridiane: Nach der chinesischen Lehre liegen die Einstichpunkte auf unsichtbaren Energiebahnen, den sogenannten Meridianen, durch die die Lebensenergie (Qi) fliesst.
  • Erklärung: Der Nadelreiz soll den Energiefluss anregen, Blockaden lösen und im Körper schmerzlindernde Botenstoffe wie Endorphine freisetzen

Siehe Indikationsliste

Akupunktur wird vor allem angewendet, weil sie eine wirksame, sanfte und fast nebenwirkungsfreie Alternative oder Ergänzung zur Schulmedizin darstellt. Während die klassische Medizin oft Symptome mit Medikamenten bekämpft, setzt die Akupunktur darauf, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Die Hauptgründe für den Einsatz von Akupunktur lassen sich in drei Kernbereiche unterteilen:

Die medizinische Wirkung (Was passiert im Körper?)

Aus moderner, westlicher Sicht löst der feine Nadelreiz messbare Reaktionen im Körper aus:

  • Schmerzlinderung: Der Stich blockiert die Weiterleitung von Schmerzsignalen im Rückenmark. Gleichzeitig schüttet das Gehirn Glückshormone und körpereigene Schmerzmittel (wie Endorphine) aus.
  • Durchblutungsförderung: Die Nadelung verbessert die lokale Durchblutung und entspannt die Muskeln.
  • Entzündungshemmung: Der Reiz regt das Immunsystem an und schüttet Stoffe aus, die Entzündungen im Gewebe hemmen.
  • Nervenregulation: Akupunktur wirkt direkt auf das vegetative Nervensystem. Sie schaltet den „Stressmodus“ (Sympathikus) ab und aktiviert den „Erholungsmodus“ (Parasympathikus).
 

Die ganzheitliche Sicht (Die Philosophie dahinter)

Nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) fliesst im gesunden Körper die    Lebensenergie – das sogenannte Qi – ungehindert durch Energiebahnen (Meridiane).

  • Blockaden lösen: Krankheiten und Schmerzen entstehen, wenn dieser Energiefluss gestört oder blockiert ist.
  • Gleichgewicht wiederherstellen: Die Nadeln wirken wie Ventile. Sie lösen die Blockaden.

Häufige und harmlose Reaktionen:

  • Müdigkeit und Entspannung: Viele Patienten fühlen sich nach der Sitzung sehr müde oder tief entspannt. Dies ist ein Zeichen dafür, dass der Körper arbeitet und das Nervensystem herunterfährt.
  • Blutergüsse und Rötungen: An den Einstichstellen kann es zu minimalen Blutungen, kleinen blauen Flecken (Hämatomen) oder leichten Rötungen kommen.
  • Erstverschlimmerung: Ähnlich wie in der Homöopathie können sich die Schmerzen oder Symptome kurzzeitig (meist für ein paar Stunden bis zwei Tage) verschlechtern, bevor eine Besserung eintritt.
  • Kreislaufreaktionen: Manchmal tritt direkt nach dem Einstechen oder beim Aufstehen ein leichtes Schwindelgefühl.
  • Das „Qi-Gefühl“: Ein dumpfer Druck, ein leichtes Ziehen, Kribbeln oder ein Wärmegefühl um die Nadel herum ist völlig normal.

 

Informieren Sie mich unbedingt vorab, wenn folgende Punkte auf Sie zutreffen:

  • Blutgerinnungsstörungen oder die Einnahme von starken Blutverdünnern (erhöhtes Risiko für Blutergüsse).
  • Schwangerschaft: Bestimmte Akupunkturpunkte können vorzeitig Wehen auslösen und müssen bis kurz vor der Geburt gemieden werden.
  • Herzschrittmacher: Bei einer Elektro-Akupunktur (Nadeln unter leichtem Strom) kann es zu Wechselwirkungen mit dem Schrittmacher kommen
  • Medizinische Notfälle: Akute Krisen, die eine Notaufnahme, Operation oder Intensivmedizin erfordern (z. B. Herzinfarkt, Schlaganfall, Knochenbrüche).
  • Akute Psychosen: Bei schweren geistigen Ausnahmezuständen, Verwirrung oder akuter Schizophrenie ist die Behandlung kontraindiziert.
  • Hautdefekte am Einstichpunkt: Liegt direkt an der geplanten Einstichstelle eine Entzündung, ein Ekzem, eine offene Wunde oder ein Tumor vor, darf dort nicht gestochen werden.
  • Elektro-Akupunktur bei Herzschrittmachern: Das Anlegen von elektrischem Strom an den Nadeln kann die Elektronik von Herzschrittmachern oder Defibrillatoren stören.
  • Blutgerinnungsstörungen: Bei der „Bluterkrankheit“ (Hämophilie) oder der Einnahme starker Blutverdünner (wie Marcumar) besteht ein hohes Risiko für Blutergüsse.
  • Schwangerschaft: Bestimmte Akupunkturpunkte am Körper (z. B. an der Hand oder den Knöcheln) wirken wehen stimulierend. Sie dürfen bis kurz vor dem Entbindungstermin keinesfalls genadelt werden.
  • Ausgeprägte Nadelphobie: Bei extremer Angst vor Nadeln oder einer Neigung zu Ohnmachtsanfällen ist das Verfahren ungeeignet. Hier greift man eher auf schmerzfreie Akupressur zurück.
  • Starke körperliche Schwäche: Bei extremer Erschöpfung oder hohem Fieber kann die Behandlung den Kreislauf zu stark belasten.
  • Lymphödeme: Nach Krebsoperationen, bei denen Lymphknoten entfernt wurden, darf am betroffenen Arm oder Bein wegen erhöhter Infektionsgefahr nicht gestochen werden.
 

Die Grenzen der Methode

Akupunktur heilt keine strukturellen Schäden. Bei fortgeschrittenem Gelenkverschleiss (Arthrose), Krebserkrankungen oder Diabetes kann sie die Zerstörung des Gewebes nicht rückgängig machen. Sie wird in diesen Fällen jedoch häufig erfolgreich begleitend zur Schmerzlinderung eingesetzt